Drittes Mitglied der Frauenband verhaftet, zwei weitere immer noch Untersuchungshaft - Erste Reaktion des Patriarchen auf "Punk-Gebet" in Kirche: "Blasphemie". Moskau - Nach einer regierungskritischen Performance im Heiligtum der russisch-orthodoxen Kirche wird eine Haftstrafe für drei junge Frauen der feministischen Aktivistinnengruppe "Pussy Riot" immer wahrscheinlicher. Sie wollten mit der Aktion auf dem Altar der Christ-Erlöser-Kathedrale vor der Präsidentenwahl am 4. März auf eine enge Verbindung zwischen Politik und Kirche in Russland aufmerksam machen. In dem "Punk-Gebet" hatten die mit Strickmützen maskierten Frauen unter anderem gerufen: "Heilige Mutter, gesegnete Jungfrau, vertreibe Putin".