Nikolaj Polozov, der Anwalt von Masha Alekhina, berichtet, daß seine Mandantin von Ermittlungsbeamt_innen unter Führung des Oberstleutnant Artjom Vladimirovich Radchenkov massiv unter Druck gesetzt wird. Die Untersuchungen zum Fall "Pussy Riot" wurden auf Anweisung des Chefs der Kriminalpolizei des Moskauer Stadtbezirks Moskvyk zur Strafsache mit "besonderer staatlichen Wichtigkeit" heraufgestuft.
Außerdem erklärte Polozov, daß seine Mandantin Alekhina psychologisch bis an den Rand eines Nervenzusammebruchs unter Druck gesetzt wurde. Die Beamt_innen deuteten an, daß ihr das Sorgerecht für ihren Sohn Filju entzogen und er in ein Kinderheim gebracht werden würde.
Quelle Nikolaj Polozov, +79671914055 (oder +79859971520 Москва).
Ein ausführlicher Artikel (auf russisch, Übersetzung folgt) über den Druck des Sicherheitsbehörden auf die gefangenen Feminist_innen gibt es hier
