Unter den zwölf Unterzeichnern des Briefes sind Pete Townshend, Gründer der Band The Who, Jarvis Cocker (Pulp), Neil Tennant (Pet Shop Boys), Alex Kapranos (Franz Ferdinand) und Johnny Marr (The Smiths).
Sie unterstreichen, dass "das Recht anders zu denken in jedem demokratischen Land besteht", und schreiben: "Die Tatsache ,dass ihnen (den Mitgliedern von Pussy Riot) sieben Jahre Haft drohen wegen einer Anklage wegen Rowdytums mit dem Motiv religiöser Hass, was uns absurd vorkommt, ist vollkommen widersinnig."
In dem Brief wird ebenso Besorgnis über die Nachricht geäußert, dass die Angeklagten nicht ausreichend Essen erhalten und während der Verhandlung in einem Käfig sitzen. "Nachdem Vladimir Putin in dieser Woche das Vereinigte Königreich besucht", heisst es weiter, "bitten wir ihn darum, dass er diesen Frauen ein unvoreingenommenes Verfahren garantiert." [...]
http://www.kommersant.ru/pda/news.html?id=1993746
Die amerikanische Sängerin Patti Smith unterstützt die inhaftierten Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot, das teilt die norwegische Nachrichtenagentur NRK mit. Auf ihrem Konzert in Oslo erklärte sie, dass die einzige Schuld der Frauen sei, jung, selbstbewusst und schön zu sein, und zeigte ein T-Shirt mit der Aufschrift "Putin hat sich eingepisst. Free Pussy Riot". "Das ist der einfachste Weg, meine Solidarität mit ihnen auszudrücken", sagte sie in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur.
Der Hollywood-Schauspieler Danny DeVito hat ebenfalls dazu aufgerufen, die Mitglieder von Pussy Riot freizulassen. "Mister Putin...Pussy Riot...lassen Sie sie frei", schrieb er in seinem twitter. Der Mitteilung fügte er einen link zum Video des Punkgebetes in der Christi-Erlöser-Kathedrale bei
http://www.grani.ru/Politics/Russia/Politzeki/m.199432.html

