Radio Svoboda
06.04.2012, 18:31
Wladimir Lukin, Beauftragter für Menschenrechte in der Russischen Föderation, erklärte, dass die Mitglieder von Pussy Riot, die einen sogenannten „Punk-Gottesdienst“ in der Christi-Erlöser-Kirche in Moskau veranstaltet hatten, eine Bestrafung nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz, aber keinesfalls nach dem Strafgesetzbuch verdienen. In einem Interview mit Radio Svoboda sagte Lukin, dass er das Verhalten der Frauen in der Kirche für beleidigend den Gläubigen gegenüber halte, dass aber die Reaktion von Seiten der Kirche und der Rechtspflegeorgane darauf übermäßig sei.
Quelle:
http://www.svobodanews.ru/archive/ru_news_zone/20120406/17/17.html?id=24540041
